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Trend Reformer-Pilates – was du als Einsteiger:in wissen solltest

  • vor 4 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Reformer-Pilates ist aktuell überall. In Social Media, in Lifestyle-Magazinen, in neuen Studios – oft inszeniert als besonders effektives, modernes und exklusives Training. Viele Einsteiger:innen denken deshalb: Wenn ich mit Pilates anfange, dann am besten gleich am Reformer.

Genau hier lohnt es sich, kurz innezuhalten. Denn nicht alles, was im Trend liegt, ist automatisch der beste Einstieg.


Schauen wir uns mal beide Trainingsformen ehrlich an – mit ihren Vorteilen, ihren Grenzen und einer klaren Empfehlung für den Start.


Warum Reformer-Pilates gerade so gehypt wird

Der Reformer sieht beeindruckend aus. Federn, Seile, ein gleitender Wagen – das Training wirkt technisch, dynamisch und sehr professionell.

Dazu kommt:

  • schnelle, sichtbare Muskelaktivierung

  • klare Bewegungsführung durch das Gerät

  • ein intensives Körpergefühl schon in der ersten Stunde

  • starke visuelle Präsenz in Videos und Fotos


All das macht Reformer-Pilates attraktiv – vor allem für Menschen, die schnelle Effekte erwarten.


Was viele Einsteiger:innen dabei unterschätzen

Der Reformer nimmt dir Entscheidungen ab. Er führt, gibt Widerstand und Unterstützung zugleich. Das fühlt sich zunächst sicher an – kann aber dazu führen, dass:

  • Bewegungen ausgeführt werden, ohne sie wirklich zu verstehen

  • Spannung aus dem Gerät entsteht, nicht aus dem eigenen Körper

  • die Tiefenmuskulatur nicht bewusst angesteuert wird

  • der Fokus auf „Funktionieren“ statt auf Wahrnehmung liegt


Gerade als Einsteiger:in ist das heikel. Denn die Basis von Pilates ist nicht das Gerät, sondern die eigene Kontrolle.


Matten-Pilates: Der unterschätzte Einstieg

Matten-Pilates wirkt im Vergleich unspektakulär. Keine Geräte, keine Federn, kein Show-Effekt. Dafür passiert etwas Entscheidendes: Du lernst, deinen Körper selbst zu tragen.


Im Matten-Pilates:

  • entsteht Stabilität aus der Tiefenmuskulatur

  • wird Haltung bewusst aufgebaut

  • lernst du, Spannung gezielt zu steuern

  • entwickelst du ein echtes Körpergefühl


Das braucht mehr Aufmerksamkeit – zahlt sich aber langfristig aus.


Vorteile von Reformer-Pilates – und wo seine Grenzen liegen

Reformer-Pilates findet an einem speziellen Gerät statt, das mit Federn, Rollen und einem beweglichen Schlitten arbeitet. Das Gerät gibt Widerstand oder Unterstützung und führt durch die Bewegung.


Vorteile von Reformer-Pilates

  • Klare Bewegungsführung

    Das Gerät hilft, Bewegungen nachvollziehbar auszuführen.

  • Schnelles Körperfeedback

    Muskeln werden oft sofort intensiv gespürt.

  • Vielseitig & variabel

    Widerstände lassen sich individuell anpassen.


Nachteile für Einsteiger:innen

  • Gefahr der Kompensation

    Das Gerät übernimmt oft Arbeit, die eigentlich aus dem eigenen Körper kommen sollte.

  • Weniger Eigenkontrolle

    Stabilität entsteht teilweise durch die Federn, nicht durch die Tiefenmuskulatur.

  • Komplexität

    Gerät, Bewegung und Technik gleichzeitig zu verstehen, kann überfordern.

  • Abhängigkeit vom Gerät

    Fortschritte sind schwerer auf den Alltag oder die Matte übertragbar.


Reformer-Pilates ist ein starkes Trainingsinstrument – wenn die Grundlagen vorhanden sind.


Warum Matten-Pilates der bessere Einstieg ist

Einsteiger:innen brauchen vor allem eines: Verständnis für den eigenen Körper.

Matten-Pilates zwingt nicht zur Leistung, sondern zur Wahrnehmung. Jede Bewegung entsteht aus dir selbst – ohne Unterstützung, aber mit Klarheit.


Das bedeutet:

  • du erkennst früh Fehlhaltungen

  • du baust echte Stabilität auf

  • du entwickelst Kontrolle statt Abhängigkeit


Diese Basis macht späteres Training – auch am Reformer – sicherer, effektiver und bewusster.


Wann Reformer-Pilates Sinn macht

Reformer-Pilates ist eine hervorragende Ergänzung, wenn die Grundlagen sitzen:

  • du deinen Core gezielt aktivieren kannst

  • du Bewegungen kontrolliert ausführst

  • du dein Training intensivieren möchtest

  • du die grundlegenden Pilates-Übungen kennst


Dann wird der Reformer zum Werkzeug – nicht zur Krücke.


Fazit: Erst verstehen, dann verstärken

Die Frage ist nicht, ob Matten- oder Reformer-Pilates „besser“ ist.

Die entscheidende Frage lautet: Was brauchst du als Einsteiger:in wirklich?


Die Antwort ist klar:

👉 Matten-Pilates schafft die Basis für Stabilität, Haltung und Körpergefühl.

👉 Reformer-Pilates baut darauf auf – sinnvoll, gezielt und später.



Lust, Pilates selbst zu erleben?

Wenn du sicher, strukturiert und ohne Überforderung ins Pilates einsteigen möchtest, sind Matten-Pilates-Stunden der ideale Startpunkt. Hier lernst du, deinen Körper von Grund auf zu verstehen, Stabilität aufzubauen und Bewegung bewusst zu erleben.


👉 Buche jetzt deine Pilates-Stunde und starte dort, wo nachhaltiges Training beginnt: auf der Matte.





Deine Jacqueline von PILATES Passion 💛

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